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Bandvorstellung im Monat SeptemberKlaus Renft Combo Die Klaus Renft Combo wurde 1958 von Klaus Jentzsch in Leipzig gegründet. Renft war der Geburtsname von Jentzsch' Mutter. Er verwendete ihn fortan als Künstlernamen. Als die Gruppe ein Auftrittsverbot erhielt, gründete Klaus Renft die Beat-Gruppe The Butlers. Jedoch durfte auch diese Band nicht auftreten. 1967 wurde das Auftrittsverbot für die Klaus Renft Combo wieder aufgehoben. Ab 1969 war zunehmend der regimekritische Liedermacher Gerulf Pannach für die Texte der Band zuständig, wobei er von Kurt Demmler unterstützt wurde. Um die gleiche Zeit wurde auch Peter Pjotr Kschentz (* 13. Oktober 1941 in Nischwitz), der zuvor als Kraftfahrer für die Band gearbeitet hatte, zum festen Mitglied der Band. Er spielte Saxophon, Querflöte, Geige, Akkordeon, Gitarre sowie andere Instrumente und komponierte einige Songs der Klaus Renft Combo wie Liebeslied, Die alte Mühle und den Raucherblues. Apfeltraum
In den folgenden Jahren konnte die Band aufgrund der zeitweisen Liberalisierung der Kulturpolitik (siehe auch Musik der DDR) ihre für lange Zeit einzigen beiden Studioalben veröffentlichen. Mit den darauf enthaltenen Titeln wie Nach der Schlacht, Als ich wie ein Vogel war, Wer die Rose ehrt und Ermutigung entwickelte sich die Band zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. In dieser Zeit verkürzte sich der Bandname zu Renft. Ermutigung
Weniger beliebt war Renft allerdings bei den staatlichen Organen, da viele Liedtexte zwischen den Zeilen Kritik am „real existierenden“ System enthielten. Das Lied Glaubensfragen beispielsweise thematisierte die staatlicherseits weitgehend totgeschwiegenen Bausoldaten der NVA. Nachdem man in der Rockballade vom kleinen Otto die missglückte Republikflucht eben jenes Ottos thematisierte, wurde Renft im Herbst 1975 verboten. In der Folgezeit verließen einige Bandmitglieder freiwillig die DDR. Pannach und Christian Kunert wurden nach neun Monaten Haft im Gefängnis des MfS in Berlin-Hohenschönhausen und der Androhung von bis zu zehn Jahren Haft ausgebürgert. Gänselieschen
Danach war die Gruppe faktisch aufgelöst. Als Nachfolge-Band wird allerdings die Gruppe Karussell gesehen, die sich 1977 mit den ehemaligen Renft-Mitgliedern Peter Gläser und Jochen Hohl gründete, und die auch einige Lieder aus der Renft-Zeit im Programm hatten. 1990 fand sich die Band zu einer Wiedervereinigungs-Tournee durch die DDR wieder zusammen und veröffentlichte 1999 nach fast 25-jähriger Schaffenspause ihr drittes Studioalbum Als ob nichts gewesen wäre. 2003 feierte die Band mit einem Konzert auf der Insel Rügen ihr 45-jähriges Bestehen. Am 18. September 2005 verstarb Multitinstrumentalist Peter Kschentz auf Poel an Lungenkrebs. Christian Kunert widmete sich eigenen Projekten, und Thomas Schoppe übernahm die Position des Frontmannes. Nach einem Hörsturz von Kunert sowie dem Tod des Bandleaders Renft im Herbst 2006 formierte sich die Band zu viert für das Programm „Viererbande 2007“. Es begannen wieder Auftritte mit „Cäsar und die Spieler“. Am 18. März 2007 folgte schließlich der nächste Schicksalsschlag. Gitarrist Heinz Prüfer verunglückte auf der Rückfahrt von einem Auftritt in Altdöbern tödlich. In seiner musikalisch tragenden Funktion schien er kaum ersetzbar. Mit Gisbert Piatkowski hat Renft allerdings inzwischen einen Nachfolger gefunden. Nach der Schlacht
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